Forum 1 – Visionsentwicklung

Zeitreise ins Jahr 2050: Visionen für eine verbesserte Lebensqualität im Alter auf der Mühlviertler Alm            

Am Freitag, den 20. März, und am Samstag, den 21. März 2015, fand das erste Forum des WEGE2025 Projekts in der Arena in Bad Zell statt. Ziel der Veranstaltung war es Maßnahmen zu erarbeiten, die die Daseinsvorsorge, die persönliche Sicherheit und die soziale Einbindung auf der Mühlviertler Alm verbessern und dadurch das tägliche Leben im Alter erleichtern. Langfristig soll die Lebensqualität auf der Mühlviertler Alm auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zumindest gleich bleiben oder sich sogar verbessern.
Der Freitag stand im Zeichen der Megatrends – einflussreicher globaler Entwicklungen, die die Zukunft verändern – und ihrer spezifischen Einflussfaktoren (Treiber) aus den Bereichen Gesellschaft, Technologie, Wirtschaft, Umwelt und Politik. Ausgehend von den globalen Megatrends und Treibern entwickelte eine Kerngruppe von rund 20 Personen mehrere Drehbücher für fiktive Persönlichkeiten, die aufzeigen sollten, wie leben und alt werden auf der Mühlviertler Alm 2050 in Hinblick auf Wohnen, Arbeit, Mobilität, Umwelt und Selbstbestimmung konkret aussehen könnte. Ausgangspunkt für die Drehbücher waren drei Szenarien: 1. die Bevölkerung wird in Zukunft nichts in Bezug auf die Lebensqualität verändern; 2. sie wird sich nachhaltig um eine Verbesserung bemühen und 3. die allgemeine Situation wird sich nachhaltig verschlechtern. Unterstützt vom Schauspieler Valentin Eisendle wurden die Drehbücher von den TeilnehmerInnen dramaturgisch aufbereitet und die Handlungen szenisch dargestellt.
Am Samstag begaben sich rund 45 TeilnehmerInnen auf eine Zeitreise ins Jahr 2050. Inspiriert von der Vorstellung, dass sich die Qualität von Leben und Altern auf der Mühlviertler Alm bis 2050 überraschend gut entwickelt hat, ließen die TeilnehmerInnen ihrer Kreativität bei der Entwicklung ihrer Visionen für 2050 freien Lauf. In Kleingruppen wurden 6 individuelle Visionsbilder gemalt, die anschließend von der Zeichnerin Sabine Soeder in ein großes, gemeinsames Visionsbild für die Region zusammengefasst wurde. Um diese qualitative Vision erfolgreich umsetzen zu können, wurden konkrete Ziele formuliert sowie Anforderungen an soziale und technische Innovationen definiert. Auch Herr Bezirkshauptmann Mag. Alois Hochedlinger vom SHV Freistadt und Herr Direktor Mag. Thomas Märzinger vom Roten Kreuz konnten am Samstag als Gäste begrüßt werden. Beide zeigten sich äußerst interessiert an diesem Prozess.
Nachlese der Präsentationen des Forum 1
Fotos zum Forum 1

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