Forum 2 – Szenarien & Roadmap

Am 24. und 25. April fand in Mönchdorf im Gasthaus Rameder bereits das zweite Forum statt. Dabei trafen sich engagierte BürgerInnen und Interessierte aus den Bereichen Pflege, Verwaltung, Politik, Bildung usw., um mit den Ergebnissen des ersten Forums weiterzuarbeiten. Ziel war es mehrere Szenarien zu diskutieren, wie sich die Mühlviertler Alm bis zum Jahre 2050 möglicherweise entwickeln könnte. Schlussendlich wurden mehrere Szenen aus drei Szenarien von einigen BürgerInnen im Rahmen eines Improvisationstheaters erarbeitet. Am zweiten Tag des Forums wurden diese Szenen vor dem Plenum vorgespielt. Diese etwas andere Art über die Zukunft nachzudenken bereitete allen beteiligten viel Spaß und half einen neuen Blickwinkel auf Probleme und Herausforderungen der Zukunft zu werfen.

Nach diesem Input definierten die TeilnehmerInnen Ziele, die die Region Mühlviertler Alm lebenswerter machen sollen: Gelebte Inklusion im Alltag und verstärkte Internationalisierung sollen die Vielfalt in Fragen des aktiven Lebens und Altern erhöhen. Die Politik ist gefordert, wenn es darum geht, den Ausbau des Breitbanddatennetzes voranzutreiben, die Ansiedelung von Start-up Unternehmen in der Region zu unterstützen und eventuell die Einrichtung einer FH- oder Universitätsaußenstelle zu forcieren. Im Bereich der Gesundheitsvorsorge sollen die Regelungen für Nacht- und Wochenenddienste der ansässigen Ärzte verbessert und Koordinationsstellen in jeder Gemeinde eingerichtet werden. Insgesamt soll das allgemeine Gesundheitsbewusstsein und die Eigenverantwortung in der Bevölkerung gestärkt und das Ehrenamt ausgebaut werden. Die Förderung der Mobilität wurde ebenfalls als wichtiges Ziel in der Region hervorgehoben.

In einem nächsten Schritt wurde eine sogenannte Road Map, ein Fahrplan, erarbeitet, der Maßnahmen beschreibt, wie man die gewünschten Ziele erreichen kann. Beispielsweise wurden folgende Maßnahmen genannt: Begegnungsorte schaffen, die Infrastruktur ausbauen, eine Börse für leerstehende Gebäude aufbauen, um Räumlichkeiten für Kleinunternehmen zu finden, die Einrichtung eines kompetenten Telefondienstes mit Entscheidungsgewalt, neue Wohn- und Zusammenlebensformen entwickeln, die Einrichtung von Koordinationsstellen in den Gemeindeämtern und Schulungen zur Bewusstseinsbildung.

Nachlese der Präsentationen des Forum 2 und Fotos

 

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